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DGUV Vorschrift 2: Welche Betreuung braucht Ihr Betrieb?

Arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung unterstützt die Prävention im Betrieb. Die DGUV Vorschrift 2 konkretisiert das Arbeitssicherheitsgesetz und den Einsatz von Betriebsärzten und Sifas. Entscheidend ist die Fassung Ihrer Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse.

Das sollten Sie klären

  • Geltende Fassung Ihres Trägers prüfen
  • Tätigkeiten und Gefährdungen einordnen
  • Betreuung für die Prävention vereinbaren

Der Betreuungsbedarf beginnt bei der Arbeit.

Welche Tätigkeiten üben Beschäftigte aus und welchen Gefährdungen sind sie ausgesetzt? Diese Fragen verbinden den fachlichen Betreuungsbedarf mit dem Ziel, Sicherheit und Gesundheit zu schützen.

Für die Einordnung brauchen Sie außerdem die geltende Vorschrift und Angaben zu Betriebsgröße und Branche. Damit lässt sich die Zusammenarbeit mit Betriebsarzt und Sifa konkret besprechen.

Grundlagen und Betreuungsformen: DGUV zur Vorschrift 2

Zur gestaffelten Einführung: Mitteilung der DGUV vom 1. April 2025

Betreuung fachlich und organisatorisch ausrichten.

Tätigkeiten und Gefährdungen geben den fachlichen Anlass. Die geltende Vorschrift bestimmt den Rahmen.

Zuerst die geltende Fassung klären

Ende 2024 wurde ein überarbeiteter Mustertext beschlossen. Die Unfallversicherungsträger setzen ihre Fassungen seit 2025 schrittweise in Kraft. Deshalb gelten Änderungen und Beschäftigtengrenzen nicht automatisch für alle Unternehmen gleichzeitig. Prüfen Sie zunächst, welche Fassung Ihr zuständiger Träger veröffentlicht hat.

Betreuung am Betrieb ausrichten

Welche Betreuungsform infrage kommt, hängt unter anderem von Betriebsgröße, Branche und den Voraussetzungen im Unternehmen ab. Neben der Regelbetreuung können alternative Modelle möglich sein. Diese setzen eine entsprechende Beteiligung und Qualifizierung des Unternehmers voraus. Form und Umfang sollten anhand der geltenden Vorschrift geklärt werden.

Zusammenarbeit auf Prävention ausrichten

Welche Arbeitsbedingungen sollten verbessert werden? Wer berät Beschäftigte, wer begleitet die Umsetzung? Vereinbaren Sie mit Betriebsarzt, Sifa und Verantwortlichen konkrete Themen und nächste Schritte. Praxly verbindet fachliche Betreuung mit Software für Maßnahmen, Termine und die gemeinsame Organisation.

Betreuung Schritt für Schritt klären.

Besprechen Sie die konkrete Ausgestaltung mit fachkundiger Beratung.

  1. Schritt 01

    Fassung prüfen

    Zuständigen Unfallversicherungsträger, geltende Fassung und Übergangsregelungen ermitteln.

  2. Schritt 02

    Bedarf einordnen

    Betriebsgröße, Branche, Tätigkeiten und Gefährdungen zusammen betrachten.

  3. Schritt 03

    Leistungen abstimmen

    Betreuungsform, Umfang und Zusammenarbeit mit Betriebsarzt und Sifa vereinbaren.

  4. Schritt 04

    Arbeit nachvollziehbar halten

    Beratung, Empfehlungen und offene Aufgaben dokumentieren und weiterverfolgen.

Maßgeblich ist die Fassung Ihres Unfallversicherungsträgers.

Diese Übersicht dient der allgemeinen Orientierung. Entscheidend sind die geltende Fassung Ihres Unfallversicherungsträgers und die Voraussetzungen in Ihrem Betrieb.

Häufige Fragen

Gilt die neue Vorschrift bereits für jedes Unternehmen?

Nicht automatisch. Maßgeblich ist das Inkrafttreten beim zuständigen Unfallversicherungsträger. Auch Übergangsregelungen sind zu berücksichtigen.

Kann die Betreuung vollständig digital erfolgen?

Digitale Beratung ist unter den Voraussetzungen der geltenden Fassung möglich. Sie ersetzt nicht pauschal den persönlichen Einblick in den Betrieb oder erforderliche Leistungen vor Ort.

Wie unterscheiden sich ASiG und DGUV Vorschrift 2?

Das ASiG regelt Bestellung, Aufgaben und Zusammenarbeit von Betriebsärzten und Sifas. Die DGUV Vorschrift 2 konkretisiert unter anderem deren Einsatz und die möglichen Betreuungsformen.

Welche Betreuung unterstützt Ihren Betrieb?

Wir besprechen Ihre Tätigkeiten, Gefährdungen und bestehenden Angebote. Gemeinsam klären wir passende arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Leistungen.

Betreuung anfragen