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ASiG: Fachliche Beratung für sichere und gesunde Arbeit

Sicherheit und Gesundheit brauchen fachliche Perspektiven auf die Arbeit. Das Arbeitssicherheitsgesetz regelt Bestellung, Aufgaben und Zusammenarbeit von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit, die Arbeitgeber dabei unterstützen.

Kernpunkte des ASiG

  • Bestellung und Aufgaben klären
  • Fachliche Unabhängigkeit sichern
  • Zusammenarbeit im Betrieb organisieren

Fachliche Beratung in den Betriebsalltag einbinden.

Der medizinische Blick auf Gesundheit und die sicherheitstechnische Beurteilung der Arbeit ergänzen sich. Gemeinsam helfen sie, Gefährdungen einzuordnen und geeignete Veränderungen der Arbeitsbedingungen zu beraten.

Das ASiG schafft den Rahmen für diese Zusammenarbeit. Für die tägliche Arbeit müssen Bestellung, Informationswege und die Bearbeitung fachlicher Empfehlungen zusammenpassen.

Primärquelle: geltender Text des ASiG

Zum Arbeitsschutzausschuss: § 11 ASiG

Wer übernimmt welche Aufgabe?

Die unterschiedlichen Fachkenntnisse unterstützen die Prävention im Betrieb.

Der Arbeitgeber schafft die Voraussetzungen

Arbeitgeber bestellen Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit nach Maßgabe des Gesetzes schriftlich. Dabei spielen unter anderem Betriebsart, Gefährdungen und Beschäftigtenzahl eine Rolle. Zur Bestellung gehört auch, die Fachleute bei ihrer Arbeit zu unterstützen und ihnen erforderliche Informationen und Mittel bereitzustellen.

Zwei Perspektiven auf den Arbeitsschutz

Betriebsärzte beraten zu gesundheitlichen Auswirkungen der Arbeit, untersuchen und beraten Beschäftigte und wirken an der Beurteilung von Arbeitsbedingungen mit. Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützen bei technischen und organisatorischen Sicherheitsfragen sowie bei der menschengerechten Arbeitsgestaltung. Beide bringen unterschiedliche Fachkenntnisse in die betriebliche Prävention ein.

Gemeinsam beraten und Verbesserungen begleiten

Betriebsärzte und Sifas wenden ihre Fachkunde weisungsfrei an. Das Gesetz sieht ihre Zusammenarbeit und gemeinsame Begehungen vor. Empfehlungen sollen in konkrete Verbesserungen für die Arbeit der Beschäftigten münden. Praxly unterstützt die Abstimmung und hält Aufgaben, Dokumente und Umsetzung zusammen.

Zusammenarbeit im Betrieb gestalten.

Aus fachlicher Beratung werden abgestimmte nächste Schritte.

  1. Schritt 01

    Bestellung klären

    Betriebsarzt und Sifa nach Maßgabe des Gesetzes schriftlich bestellen und Aufgaben festlegen.

  2. Schritt 02

    Informationen bereitstellen

    Fachleute über Arbeitsbedingungen, Gefährdungen und relevante Veränderungen informieren.

  3. Schritt 03

    Gemeinsam beraten

    Empfehlungen aus arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Sicht zusammenführen.

  4. Schritt 04

    Entscheiden und nachhalten

    Maßnahmen, Verantwortliche und die weitere Bearbeitung nachvollziehbar festhalten.

Der Gesetzestext ist maßgeblich.

Diese Übersicht vermittelt allgemeine Informationen und ersetzt keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls.

Häufige Fragen

Wie hängen ASiG und DGUV Vorschrift 2 zusammen?

Das ASiG schafft den gesetzlichen Rahmen. Die DGUV Vorschrift 2 konkretisiert unter anderem den Einsatz der Fachleute und die möglichen Betreuungsformen.

Wann ist ein Arbeitsschutzausschuss vorgesehen?

Grundsätzlich in Betrieben mit mehr als zwanzig Beschäftigten, soweit keine andere Rechtsvorschrift abweicht. Teilzeitbeschäftigte werden nach den gesetzlichen Faktoren berücksichtigt. Der Ausschuss berät Arbeitsschutzthemen und tagt mindestens vierteljährlich.

Entscheiden Betriebsarzt und Sifa fachlich unabhängig?

Ja. Bei der Anwendung ihrer arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Fachkunde sind sie weisungsfrei. Betriebsärzte müssen außerdem die ärztliche Schweigepflicht beachten.

Fachliche Betreuung für Ihre Arbeitsbedingungen.

Praxly bietet arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung sowie die Software für die Zusammenarbeit. Sprechen wir darüber, wo Ihr Betrieb Unterstützung braucht.

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